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USA Roadtrip Westküste

USA Roadtrip Westküste

Wir waren 4 Wochen, also genau genommen 28 Nächte, unterwegs und nahmen die Staaten Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona mit. Legten sowohl mit dem Mietwagen, also auch mit dem Camper, unglaubliche 4.900km zurück (+ 18.342km; den Flug von Frankfurt nach San Francisco und zurück). In dieser Zeit durften wir unglaubliche Erfahrungen sammeln und eines kann ich euch versprechen: Diesen Urlaub werde ich nie vergessen!
Um dir aber erstmal einen allgemeinen Überblick über unserer Reise zu geben, findest du hier eine Zusammenstellung der einzelnen Reisespots. Rechts oben auf der Karte habe ich dir die einzelnen Spots markiert, um dir die Dimensionen zu erleichtern. Stück für Stück kommen detaillierte Beiträge zu den einzelnen Stepps und allgemeine Infos was du unbedingt bei einem USA Roadtrip beachten solltest. Diese findest du ganz leicht, indem du auf die Überschriften der einzelnen Kapitel klickst. Die orange markierten sind bereits mit einem Artikel hinterlegt.
Aber jetzt komm und bereise mit mir die Westküste der USA.

San Francisco

2 Nächte zu Beginn des Urlaubes, 1 Nacht zum Ende des Urlaubes und es könnten meiner Meinung nach noch viele weitere folgen. Um San Francisco zu verlassen, mieteten wir uns ein Auto und fuhren los zum Highway 1.

Highway 1

Man kann die Strecke San Francisco nach Los Angeles in einem Tag durchfahren, davon würde ich dir allerdings abraten! Wir legten zwei Übernachtungen unterwegs ein, eine in der Nähe von Seaside und eine in Pismo Beach. Wenn du die Zeit hast, würde ich sogar noch einen Tag in Big Sur verbringen. Dort sah es wirklich schön aus.

Los Angeles

Angekommen gaben wir erstmal unseren Mietwagen ab, Busfahren funktioniert hier ganz gut, muss man aber nicht machen. Hier verbrachten wir mit 5 Nächten wirklich eine lange Zeit, zu lang, um die Stadt zu besichtigen. Mit einem Auto reichen dir hier zwei Übernachtungen. Bei uns stand allerdings der Familienbesuch im Fokus und wer würde das denn dann verkürzen? Um Los Angeles zu verlassen, besorgten wir uns wieder einen Mietwagen.

Joshua Tree Nationalpark

Eine traumhaft kleine abgelegene Hütte war auf jeden Fall ein Ziel meiner Reise, da wir später einen Camper hatten galt es dies also hier zu realisieren. Wir blieben 2 Nächte und würden jederzeit auch für länger dorthin gehen.

Las Vegas

In Las Vegas angekommen, gaben wir erstmal unser Auto zurück. Eine Nacht muss es sein, und zwar mitten auf dem Strip. Es ist echt eine Erfahrung für sich. Diese Stadt ist verrückt und funkelt an jeder Ecke. Es gibt richtig viel zu entdecken und ich glaub man kann dort schon längere Zeit verbringen, aber da wir lieber die Natur genießen hat es uns gereicht. Dementsprechend ging es für uns jetzt mit dem Camper los durch die Nationalparks. Der Anmietungsspot lag hier ziemlich weit außerhalb der Stadt.

Grand Canyon

2 Nächte sind hier definitiv zu kurz, um auch nur ansatzweise alles zu erkundigen. Es gibt so traumhaft schöne Wanderungen und allein zum Fluss hinunter sind es mehrere Tagesetappen (Zeltausrüstung nicht vergessen).

Monument Valley

Ein Indianergebiet, welches auch direkt als solches zu erkennen ist. Aber die Kulisse, welche aus vielen Filmen bekannt ist, ist auch einfach atemberaubend und ich kann euch nur empfehlen auch abseits der Touristenströme (niemals abseits der Wege!) auf Entdeckungstour zu gehen und die volle Natur auf sich wirken zu lassen. Wir verbrachten hier nur den Tag, da die Campingplätze in der Umgebung sehr teuer sind.

Moab

Du stehst auf Aktion? Dann wirst du hier definitiv fündig! Rafting, ATV Touren, Kanufahren, … alles wird hier einfach angeboten. Informiert euch am besten frühzeitig und bucht euch eine Tour, dass ist definitiv eine Erfahrung fürs Leben. Wir haben eine ATV Tour gemacht, mehr erzähle ich euch in meinem Beitrag. Wir schliefen hier insgesamt 3 Nächte auf dem Sand Flats Camp Ground und erkundeten von hier aus die nächsten zwei Nationalparks.

Arches Nationalpark

Hier braucht man definitiv gutes Schuhwerk, da man größtenteils über den blanken Stein läuft und es ist hier sehr windig. Macht aber sehr viel Spaß zu beobachten, wie alle ihrem Sonnenschutz hinterherrennen, also am besten was einpacken was man fest machen kann. Ansonsten gelangt man ganz am Schluss zu einem sehr bekannten Foto Spot.

Canyonlands Nationalpark

Diesen Nationalpark erkundeten wir ausnahmsweise mal aus dem PKW heraus. Unsere Nachbarn nahmen uns mit und ich denke, dass es für diesen Nationalpark definitiv sinnvoll ist eher hindurchzufahren und nur an den einzelnen Punkten gezielte Spaziergänge zu unternehmen.

Capitol Reef National Park

Unser Geheimtipp für dich! Er ist relativ klein, nicht so bekannt und besticht mit seiner Individualität. Es gibt grüne Streuobstwiesen und eine kleine Hütte mit traditionellen, selbstgemachten Dingen und natürlich leckeren Kuchen. Zudem wandert man hier ausnahmsweise mal in die Höhe, anstatt nach unten in einen Canyon hinein.

Bryce Canyon National Park

Hier kann es nachts so richtig kalt werden. Er soll wunderschön sein und das glaube ich auch, wir waren leider nur komplett durchgefroren und konnten Ihn nicht richtig genießen. Zudem benötigst du hier ein Auto, um in den Park hinein fahren zu dürfen, ansonsten kannst du den Bus verwenden.

Zion Nationalpark

Flusswanderung, Angels Landing oder den seltenen Kalifornischen Kondor entdecken, alles das ist hier möglich. Dieser Park ist gesperrt für jegliche Kraftfahrzeuge, hat aber ein super ausgebautes Bussystem. Man sollte sich definitiv vorher informieren was in diesem Park alles möglich ist und was man davon machen möchte und sich die entsprechende Ausrüstung organisieren. Aber keine Sorge, vieles davon kann man sich am Parkeingang leihen.

Death Valley

Tal des Todes, ein Name, den man definitiv erst versteht, wenn man dort war! Aber das Death Valley hat uns definitiv verzaubert und wenn man sich vorher mit diesem Tal beschäftigt, kann man es auch gefahrenlos Besuchen. Auf jeden Fall hat mich die Sanddüne absolut in ihren Bann gezogen. Da es nicht immer erlaubt ist hier im Tal zu schlafen, haben wir uns dazu entschlossen mit einer Tagestour durchzufahren.

Sequoia National Park

Dieser Nationalpark war für uns ein wirklicher Flop. Man kann nur mit einem Auto einer bestimmten Größe hereinfahren und unser Camper war zu groß. Somit kamen wir leider nicht weiter als die Touristeninformation. Wir hätten einen Umweg von mehreren Stunden machen müssen, um auf der anderen Seite hineinzufahren, wo wir uns dann dagegen entschieden haben. Das Bild links ist vom Yosemite National Park, dort könnt ihr auch Sequoias (Mammutbäume) sehen.

Yosemite National Park

Definitiv unser Favorit aus der ganzen Reihe, vielleicht waren wir aber auch einfach etwas sattgesehen von der Wüste. Wir wurden auf jeden Fall angenehm von Grün und Wasser erwartet. Hier konnten wir traumhafte Wanderungen machen und Wasserfälle beobachten. Wir schliefen hier 2 Nächte direkt im Park und mussten auch nicht vorher reservieren.

Reisetipps:

  • Bucht euch lieber für die komplette Reise einen Mietwagen bzw. informiert euch über die Größenbestimmungen für zulässige Fahrzeuge der einzelnen Nationalparks
  • Airbnb ist in den USA sehr beliebt und es gibt tolle Unterkünfte
  • Bucht euch in Moab eine Tour
  • Im Monument Valley kann ich euch die Hütten empfehlen
  • Im Zion gibt es eine Flusswanderung
  • Im Yosemite definitiv viel Zeit einplanen
  • Lest euch die einzelnen Berichte durch für mehr Tipps und/oder schreibt mir hier oder auf Instagram

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