Reisen,  Städtetrip,  USA

San Francisco

Typisches Frühstück in San Francisco

Unsere USA Reise beginnt in San Francisco, hier bleiben wir 2 Nächte lang und schlafen in einem Airbnb in dem Stadtteil „Marina District“. Hier befindet sich super zentral das absolute Trendviertel von San Francisco, lecker Essen gehen, kleine Läden, Spazieren gehen und ein hippes Getränk wirst du hier immer in unmittelbarer Umgebung finden. In dieser Stadt wird auf jeden Fall der sportliche und healthy Lifestyle gelebt, und zwar so, dass es jeder auf der Straße mitbekommt.

Um die Bucht ideal erkunden zu können, beschließen wir uns Räder auszuleihen. Also ziehen wir am ersten Morgen los, besorgen uns ein leckeres Frühstück in der Chestnut Street und begeben uns dort auf die Suche nach einem Fahrradladen. Da wir gerne sportlich aktiv sind und als Studenten auch das Budget im Blick haben müssen, liehen wir uns normale Straßenräder aus. Da San Francisco allerdings für seine steilen Straßen bekannt ist, könnte es für dich eine Überlegung sein ein Elektrobike auszuleihen.

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Frisch gestärkt geht es nun Richtung Golden Gate Bridge. Dazu fahren wir zuerst zum Marina Boulevard, um dann unterwegs noch den Yachthafen und einen kleinen Park zu erkunden. Dort befindet sich der Crissy Field East Strand, von dem du schöne Bilder mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund machen kannst. Danach fahren wir über einen schön angelegten Weg erstmal zu der Golden Gate Bridge hoch um dann anschließend über diese hinüber zu fahren. Von der Brücke aus hast du einen superschönen Blick auf die Stadt und kannst viele Delfine und Seelöwen beobachten, die unter der Brücke hindurch schwimmen und ihre Kunststücke vorführen.

Crissy Field East Beach

Natürlich kannst du über die Brücke auch mit dem Auto fahren, davon würde ich dir allerdings abraten, vorausgesetzt du möchtest diese besichtigen. Die Geschwindigkeit auf der Brücke ist zügig, ein Anhalten ist unmöglich und die Brücke kostet dich als Autofahrer Mautgebühren. Allerdings kannst du auch einen schönen Spaziergang über die Brücke machen, wenn du nicht gerne Fahrrad fährst. Es gibt an der Brücke einen abgetrennten Fuß- und Radstreifen, sodass man sicher getrennt vom Verkehr in Ruhe über die Brücke kommt. Es gibt allerdings gemütlichere Spazierwege, betrachte dies hier als Aussichtspunkt und schaue dir in Ruhe die Golden Gate Bridge und die Skyline von San Francisco an.

Sausalito mit Fährfahrt

Da wir noch die Stadt Sausalito besichtigen möchten, beschließen wir nicht wieder über die Brücke zurück zu fahren, sondern über die Horseshoe Bay weiterzufahren bis nach Sausalito. Diese Strecke ist wunderschön, du kommst aus dem Stadttrubel etwas heraus und vor allem sind hier nicht viele Menschen unterwegs, da die meisten Besucher wieder über die Golden Gate Bridge zurückfahren und Sausalito wenn überhaupt mit dem Auto besuchen oder nehmen die Fähre vom Pier 1 in San Francisco. Wir haben das Ganze als Rundweg gestaltet und gehen in Sausalito mit unseren Rädern auf die Fähre und fahren zurück zum Pier 1.

Überfahrt mit der Fähre
Gefängnisinsel Alcatraz

Superschön ist, dass die Fährroute darauf ausgelegt ist, dass man einen super Blick sowohl auf die Golden Gate Bridge wie auch auf die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz hat. Auch ist die Fähre perfekt für Radfahrer ausgelegt. Übrigens ist diese Strecke generell gut frequentiert und es kann dadurch zu Wartezeiten, um mit der Fähre mit fahren zu dürfen, kommen. Man kann auch eine extra Tour auf die Insel Alcatraz buchen, tatsächlich ist der Eintritt ins Gefängnis gar nicht so teuer. Dafür lassen sie sich die Überfahrt sehr gut bezahlen und ohne diese wird es schwer dorthin zu kommen. Für uns war die Fährfahrt eine gute Alternative trotzdem einen Blick auf die Anlage werfen zu können und dabei unseren Geldbeutel zu schonen.

Fisherman’s Wharf

Pier 39 – Seelöwenkolonie

Wieder in San Francisco angekommen geht es weiter zum Pier 39, einem Teil von Fisherman’s Wharf. Dort haben sich Seelöwen auf einer Anlegestelle niedergelassen und du kannst die wunderschönen Tiere dort in aller Ruhe beobachten. Zudem laden dich die ganzen Souvenirläden und Essensmöglichkeiten zum Verweilen ein und du kannst hier das ein oder andere Reisemitbringsel finden.
Wir haben den Fehler gemacht und unsere Räder mit in den Pier 39 hineingenommen. Schließt diese lieber davor ab und genießt die Zeit. Wir finden es hier so schön, dass wir uns vornehmen, hier erneut herzukommen, wenn unsere Reise uns ein zweites mal nach San Francisco führt.

Lombard Street

Straße in San Francisco mit Blick auf die Insel Alcatraz

So langsam machen wir uns wieder auf den Rückweg, allerdings nicht ohne noch einen Abstecher bei der Lombard Street zu machen. Wir hatten echt unterschätzt wie hügelig diese Stadt ist und kommen ganz schön ins Schwitzen. Allerdings werden wir mit einer wunderschönen blumengeschmückten Straße belohnt. Leider ist diese aber als wir dort sind überlaufen und deswegen konnten wir sie nicht richtig genießen. Falls ihr diesen Spot genießen möchtet, solltet ihr diesen vermutlich früh morgens besuchen. Vor allem ist dann auch das Licht zum Fotografieren besser. Von dort hat man wie rechts zu sehen auch nochmal einen wunderschönen Blick auf die Bucht von San Francisco mit der Insel Alcatraz und generell einen schönen Blick über die Stadt. Auch lohnt es sich hier mal die Bauweise der Häuser anzuschauen und in manchen Straßen sind echt schicke Gebäude zu finden.

Essen in San Francisco

Ramen

San Francisco ist kulturell so vielfältig, ich kann dir nur den Tipp geben dich hier auf die internationale Küche einzulassen. Unser Favorit ist eindeutig Ramen. Der Vorteil: Es gilt in den USA als Fast Food und ist dementsprechend vergleichsweise günstig und dass, obwohl es, im Vergleich zu Fast Food, gesund ist.

Was ist Ramen?
Ramen ist die Kombination aus chinesischen Nudelgerichten und japanischer Esskultur. Küchen aus vielen Ländern kommen 1859 nach Japan. Als die Häfen geöffnet wurden, begannen die Köche, japanische Lebensmittelzutaten wie Dashi und Shoyu zu verwenden, die in traditionellen japanischen Nudelgerichten wie Soba und Udon verwendet wurden.

Amerikanisches Frühstück

Den nächsten Tag starten wir mit einem „typischen“ amerikanischen Frühstück. Die leichten Unterschiede zu unserem Frühstück an Tag 1 sind im Bild rechts direkt zu erkennen. Es gibt ein Sandwich mit viel Käse und Pommes dazu. In Deutschland würde man das Ganze auch einfach als Abendessen betiteln. Allerdings ist es sehr lecker und reicht eigentlich auch für zwei Portionen.

In den USA bestellt man sich nicht zwingend ein Getränk zu seinem Essen, Wasser aus der Leitung bekommt man immer kostenlos dazu. Dementsprechend sind die Essenspreise auch teurer, da die Restaurants nicht wie in Deutschland über die Getränke ihr Geld verdienen.

China Town

China Town

Wir sind danach auf jeden Fall gut gestärkt, um zu Fuß China Town zu erkunden.
Diesen Stadtteil muss man einfach auf sich wirken lassen, denn man fühlt sich hier echt wie in einer anderen Welt. Ich kann dir nur empfehlen in die einzelnen Geschäfte hinein zu gehen und dir die ganzen Spezialitäten in Ruhe anzuschauen. Für unser westliches empfinden wirst du vieles entdecken, was du bisher nicht gesehen hast und vielleicht auch nicht als genießbar einschätzen würdest. Mein „Highlight“ war die Wanne mit lebenden Kröten und die ganzen getrockneten Fische. Ich finde es faszinierend dies einfach einmal auf sich wirken zu lassen und so in fremde Kulturen abzutauchen. Ansonsten werden wir uns heute einfach durch die Stadt treiben lassen und uns die besonderen Bauwerke von San Francisco anschauen. Dabei achtet am besten auf die Parkweise der Autos in besonders steilen Straßen und auch die Terrassenbauweise in diesen Gebieten empfinde ich als spannend. Später werden wir die Stadt verlassen, um uns mit einem Leihwagen auf den Highway 1 zu begeben.

Cable Car

Cable Car

Da wir wieder von San Francisco zurückfliegen, steht die Stadt ganz am Schluss nochmal für eine Nacht auf unserer Liste und wir schlafen in einem Airbnb fußläufig zum Ocean Beach. Zudem wird heute noch ein Geburtstag gefeiert. Die Cable Car Bahn wurde bei unserem ersten Besuch gewartet, deswegen steht dies bei unserem Besuch zum Ende des Roadtrips unbedingt auf der Liste. Somit geht es vom Airbnb zu Fuß los durch den Golden Gate Park in die Stadt. Diese Strecke ist echt schön zu laufen und gegen aller Erwartungen flach. Nach einem weiteren Besuch bei den Seelöwen am Pier 39, machen wir uns auf die Suche nach den berühmten Cable Cars. Diese Kabelstraßenbahn mit entkoppelbaren Waggons ist eine beliebte Touristen Attraktion. Dort angekommen entschlossen wir uns allerdings nicht mit ihr zu fahren, denn wir finden es spannender zu beobachteten, wie der Waggon an der Endhaltestelle manuell durch die Mitarbeiter gedreht wird. Die Endhaltestelle könnt ihr hier in dem Bild sehen und somit endet unsere San Francisco Reise.


Reisetipps

  • Fahrradtour über die Golden Gate Bridge
  • Fährfahrt mit Blick auf Alcatraz
  • Schlendern durch China Town
  • Cable Car Bahn an der Endhaltestelle beobachten
  • Essen gehen in der Chestnut Street – zum Beispiel Ramen


Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.